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Die Geschichte von Haake-Beck

Entdecken Sie die spannende Geschichte von Haake-Beck – von unseren Anfängen in Bremen bis hin zu einer der beliebtesten Biermarken Deutschlands. Werfen Sie einen Blick zurück und erleben Sie die Meilensteine unserer Braukunst.

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Die Anfänge von Haake-Beck (1801–1889)

Zwischen 1801 und 1889 legte Cord Hinrich Haake den Grundstein für die heutige Haake-Beck Brauerei. Er gründete einen der ersten Betriebe in Bremen, der untergäriges Bier herstellte und andere Gasthäuser belieferte. Die Brauerei wuchs rasch, baute eigene Eiskeller und Mälzerei, blieb lange familiengeführt und entwickelte sich zu einer der führenden Braustätten der Stadt. Am Ende des Jahrhunderts wurde sie in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und zog in die Bremer Neustadt um.

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1801-1889

1.

1801-1805: Cord Hinrich Haake wird am 4. Juli in Bremen geboren. Sein Vater ist Heinrich Wilhelm, Sohn eines Landwirts aus Möhlenhoff im Amt Freudenberg bei Bassum, der dort bereits einen Bierausschank und eine eigene "Braugerechtigkeit" besaß.
Heinrich Wilhelm Haake wird in die Brauer-Societät Bremens aufgenommen und gewinnt die "Gerechtsame" - die Erlaubnis, im eigenen Haus brauen zu dürfen.

2.

1825: Die Dampfschifffahrt wird erfunden. Weil die Weser zu versanden droht, ist Bremen über Nacht nicht mehr konkurrenzfähig. Das nach den Napoleonischen Kriegen gerade wieder zur Blüte gekommene Wirtschaftsleben, vor allem der Handel mit Nordamerika, ist bedroht. Cord Hinrich Haake erhält am 2. November als 24-Jähriger das große Bürgerrecht mit Handlungsfreiheit, für das er fast 300 Reichstaler bezahlen muss.

3.

1826-1827: Cord Hinrich Haake wird am 4. Juli in Bremen geboren. Sein Vater ist Heinrich Wilhelm, Sohn eines Landwirts aus Möhlenhoff im Amt Freudenberg bei Bassum, der dort bereits einen Bierausschank und eine eigene "Braugerechtigkeit" besaß.
Heinrich Wilhelm Haake wird in die Brauer-Societät Bremens aufgenommen und gewinnt die "Gerechtsame" - die Erlaubnis, im eigenen Haus brauen zu dürfen.

4.

1832: C.H. Haake beginnt als erster mit der Herstellung von untergärigem Bier. Das ist gleichzeitig der Beginn einer neuen Vertriebsform - der Belieferung anderer Gasthäuser und "Zapfen" mit dem sogenannten Lager-Bier. In der Zwischenzeit gibt es bereits 35 Braustätten in Bremens Altstadt. Gebraut wird fast ausschliesslich obergäriges Braunbier. Mit der Bezeichnung "Brauerei" verbindet man in erster Linie den Hausbrau für den eigenen Bedarf im eigenen Ausschank, dem sogenannten Zapfen.

5.

1835-1836: Zur Brauerei C.H. Haake gehören nun auch die Häuser Nr. 34 und 35 in der Wachtstraße und ein Grundstück in der Martinistraße, das durch einen Hof mit der Wachtstraße verbunden ist.
Ein dritter Haake tritt ins Braugeschäft ein: Heinrich Wilhelm, der jüngere Bruder von Cord Hinrich, übernimmt die bereits 1816 gegründete Stöver'sche Brauerei und führt sie bis 1860.

6.

1838-1839: C.H. Haake errichtet den ersten Eiskeller am Neustadtsdeich, Ecke Sandweg, wo nach und nach das große Brauereizentrum Bremens entsteht. Über das Bremer Bier dieser Zeit wird Folgendes berichtet: „Meistens ist er (der Bremer) bei dem ursprünglichen Bremer Biere, welches aus Gerstenmalz und Hopfen gebraut wird, geblieben. Es gibt zwei Arten desselben, das sogenannte ‚Tönnchenbier' und das Bier vom Zapfen... Beides liefert ein gesundes, stärkendes Getränk."

7.

1845-1847: C.H. Haake verstirbt als 44-Jähriger und hinterlässt seiner Witwe eine der führenden Braustätten der Hansestadt, die „nahezu 20 Prozent aller in Bremen getätigten Braue zu versteuern hat, während sich den Rest 30 andere Betriebe teilen".
Die C.H. Haake Brauerei errichtet eine eigene Mälzerei in der Martinistraße 5.

8.

1862: Johann Georg Graue, der Schwiegersohn von Conrad Hinrich Haake, übernimmt als erster kaufmännischer Betriebsleiter die Geschäftsführung und treibt gleichzeitig die Technisierung der Brauerei weiter voran.

9.

1880: Richard Müller, der Schwiegersohn von Johann Georg Graue, führt das Geschäft nach Graues Tod auf eigene Rechnung weiter. Die C.H. Haake Brauerei ist unter den großen Bremer Brauereien der einzige Betrieb, der als offene Handelsgesellschaft und damit ohne fremdes Kapital geführt wird.

10

1887-1889: Umwandlung der Brauerei in die C.H. Haake Brauerei Aktiengesellschaft. Das Anfangskapital beträgt eine Million Mark.
Der Betrieb wird in die Neustadt verlegt. Gebraut werden Lagerbier, Böhmisches Bier, Doppelbier und Bockbier.

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im 20. Jahrhundert 
(1900–1999)

Im Laufe des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Haake-Beck zu einer der bekanntesten Brauereien Norddeutschlands. Produktionsmengen stiegen, neue Biersorten wie Export, Kräusen Pils und Maibock wurden eingeführt. Trotz Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg und zeitweiligen Brauverboten blieb das Unternehmen innovativ – unter anderem mit alkoholfreiem Bier und neuen Etikettendesigns. Durch Übernahmen und Zusammenschlüsse, etwa mit Beck & Co, sowie durch Beteiligungen wie an Coca-Cola Bremen, baute Haake-Beck seine Marktstellung weiter aus. Mit der Kampagne „Der Kuss des Nordens“ und dem Spezial-Bockbier zur Jahrtausendwende endete das Jahrhundert mit frischem Schwung.

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1900-1999

11.

1905-1918: Die C.H. Haake Brauerei erreicht erstmals eine Produktion von 80.000 Hektolitern. Die Betriebsanlagen werden durch neue Lagerkeller, Gärräume und Maschinenanlagen erweitert.
Die Hemelinger Aktien Brauerei übernimmt am 1. Juli die Brauerei Haake & Co und das gesamte Inlandsgeschäft der Kaiserbrauerei Beck & Co wird an die C.H. Haake Brauerei AG verkauft.

12.

1921-1923: Zusammenlegung der Inlandsproduktion der Kaiserbrauerei Beck & Co mit der C.H. Haake Brauerei AG unter der Firmierung Haake-Beck Brauerei AG.
In Deutschland herrscht Inflation, die Preise überschlagen sich. In immer kürzeren Abständen setzt der Landesverband des Bremischen Wirtsgewerbes neue Ausschank-Mindestpreise fest. Rekordpreis für einen Liter Bier: 275 Milliarden Mark!

13.

1924-1937: Herstellung der neuen Biersorte „Export".
Kauf der Winterhuder Brauerei in Hamburg.

14.

1938-1945: Der zweite Weltkrieg bleibt nicht ohne Auswirkungen auf das Brauwesen. Die Produktionsanlagen der Haake-Beck Brauerei werden durch Luftangriffe zerstört.
Die Verwaltung des Vereinigten Wirtschaftsgebietes erlässt ein Sudverbot. Die Haake-Beck Brauerei produziert daraufhin ein alkoholfreies Bier.

15.

1948-1950-1951: Aufhebung des Sudverbotes, Haake-Beck braut ein helles und ein dunkles Bier ein.
Mit „Haake-Beck Kräusen Pils" wird eine besondere Art des Fassbier-Pils entwickelt. Im gleichen Jahr produziert die Brauerei zum ersten Mal Bockbier.
Das dunkle Starkbier wird durch einen hellen Bock, den Maibock, ersetzt. Das Unternehmen nimmt außerdem den Vertrieb der Sinalco-Getränke auf.

16.

1967-1979-1981: Das gesamte Sortiment bekommt neue Etiketten und wird zum Teil auch in den neuen Halbliter-Euro-Flaschen vorgestellt.
Die Haake-Beck Brauerei erwirbt die Mehrheitsbeteiligung bei Coca-Cola Bremen.
Haake-Beck Kräusen wird ebenso wie Haake-Beck Dunkel in Mehrweg-Flaschen eingeführt.

17.

1996-1999: Haake-Beck Kräusen wird ebenso wie Haake-Beck Dunkel in Mehrweg-Flaschen eingeführt.
Haake-Beck startet mit der Kampagne „Der Kuss des Nordens". Zur Jahrtausendwende wird das Spezial-Bockbier von Haake-Beck eingebraut.

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Haake-Beck heute (2000–heute)

Seit 2000 setzt Haake-Beck verstärkt auf Markenbildung, Events und Nähe zur Region. Mit dem ersten Online-Auftritt, Aktionen wie der Werbestar- und Kinostar-Suche, der BadeinselRegatta und der SkateNight wurde Haake-Beck sichtbarer denn je. Das Markenbild wurde überarbeitet, neue Kampagnen wie „Fühl’ dich zu Hause“ und „Echt Haake-Beck“ unterstreichen die Verbundenheit zur norddeutschen Heimat. Mit neuen Produkten wie Haake-Beck Alster und dem Fan-Bier Haake-Beck 12 zeigte die Marke Innovationskraft und Nähe zu Werder Bremen. Bis heute steht Haake-Beck für Tradition, Echtheit und regionale Identität.

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2000-heute

2000: Haake-Beck geht mit dem ersten Internet-Auftritt online. Im Frühjahr wird der Haake-Beck Werbestar gesucht. Die Gewinnerin wird in die Printkampagne „Der Kuss des Nordens" involviert und ist im Frühjahr 2000 im gesamten Haake-Beck Land zu sehen. Im Sommer wird erstmalig die Haake-Beck BadeinselRegatta gestartet.

18.
19.

2001-2002: Im Frühjahr wird der Haake-Beck Kinostar gesucht. Die Gewinnerin wird als Hauptdarstellerin in den aktuellen Kino-Spot integriert und ist im Sommer 2001 im gesamten Haake-Beck Land zu sehen. Im Sommer erobern erstmalig Inline-Skater den Bremer Flughafen im Rahmen der ersten Haake-Beck SkateNight am Airport.
Das Haake-Beck Markenbild wird überarbeitet.

2003-2004: Weiterentwicklung der Kampagne „Der Kuss des Nordens". Die neue Haake-Beck „Fühl' dich zu Hause" Kampagne geht verstärkt auf die Verbundenheit der Menschen mit ihrer norddeutschen Heimat ein.
„Dimension 2004": Einführung der zeitgemäßen 0,33l Longneck-Flasche für alle Haake-Beck Sorten sowie der attraktiven Mehrweg-Kasten-Familie. Der neue 25er-Kasten hat den 30er-Kasten abgelöst und bietet optimalen Tragekomfort und ein attraktives Design. Damit hat Haake-Beck ein völlig neues, einzigartiges Gebinde entwickelt.

20.
21.

2005: Rechtzeitig zum Sommer 2005 gibt es die neue Erfrischung aus dem Norden: Haake-Beck Alster. Das Biermischgetränk mit dem typischen Alster-Geschmack nach frischen Zitronen hat einen Alkoholhgehalt von 2,5 Vol % und wird in der bekannten 0,33 l Longneck-Flasche angeboten.2005: Rechtzeitig zum Sommer 2005 gibt es die neue Erfrischung aus dem Norden: Haake-Beck Alster. Das Biermischgetränk mit dem typischen Alster-Geschmack nach frischen Zitronen hat einen Alkoholhgehalt von 2,5 Vol % und wird in der bekannten 0,33 l Longneck-Flasche angeboten.

2006: Start der neuen Kampagne "Echt Haake-Beck". Sie illustriert die Themen die ganz besonders für Haake-Beck stehen: das vielseitige Produktportfolio, die außergewöhnlichen und attraktiven Events und Promotion-Aktionen sowie die enge Partnerschaft zum Sympathieträger Werder Bremen. Haake-Beck stellt mit der Kampagne aufmerksamkeitsstark die Markenwerte Echtheit, Ehrlichkeit und Authentizität in den Vordergrund.

22.
23.

2007: Im Januar 2007 führt Haake-Beck ein neues Produkt ein: Haake-Beck 12 – das Bier von den Fans für die Fans von Werder Bremen. Haake-Beck 12 wurde die erfolgreichste Produkt-Neueinführung des Jahres 2007 im Gebiet Bremen/Weser-Ems in der Kategorie Bier und Biermischgetränke.

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